Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Konferenzraum des Kreiskrankenhauses Greiz bei der jüngsten Veranstaltung der Vortragsreihe. Unter dem Titel „Wieder aktiv im Alltag“ informierte das Krankenhaus über moderne Möglichkeiten der Gelenkersatztherapie.
Zahlreiche Patienten, Angehörige sowie Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Beschwerden an Hüfte, Knie und Schulter zu informieren.
Chefarzt Dr. med. Mario Dietzel, Facharzt für Chirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie, gab einen verständlichen Überblick darüber, wann ein künstlicher Gelenkersatz sinnvoll sein kann, welche modernen Operationsverfahren zur Verfügung stehen und wie eine individuell abgestimmte Therapie zu mehr Beweglichkeit, Schmerzlinderung und Lebensqualität beitragen kann.
Das Interesse war groß: Im Anschluss an den Vortrag stellten die Teilnehmer zahlreiche Fragen – unter anderem zur Vorbereitung und Beratung bei einer geplanten Operation, zum Ablauf des Eingriffs, zur anschließenden Rehabilitation sowie zur Rolle der Osteopathie in der Gelenkbehandlung. Das Planen konkreter Maßnahmen und die Betreuung kann dabei in Verbindung mit niedergelassenen Chirurgen erfolgen. Interessierte Menschen können sich dazu zum Beispiel über das Medizinische Versorgungszentrum des Kreiskrankenhauses Greiz einen Beratungstermin bei einem der drei chirurgischen Praxen vereinbaren unter der Telefonnummer 03661 45 43 040. Viele nutzten zudem die Möglichkeit, persönlich mit Dr. Dietzel ins Gespräch zu kommen. Viele nutzten zudem die Möglichkeit, persönlich mit Dr. Dietzel ins Gespräch zu kommen.
Die Vortragsreihe wird am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht dann das Thema Demenz. Frau Teuber, Pflegeüberleitung im Kreiskrankenhaus Greiz, und Frau Birk, Kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Landkreises Greiz, stellen das Demenznetzwerk Greiz „Vernetzen gegen das Vergessen“ vor.
Eine Demenzerkrankung bringt für Betroffene und Angehörige viele Fragen mit sich: Was bedeutet die Diagnose für den Alltag? Wo gibt es Beratung? Wie kann Pflege organisiert werden? Welche Entlastungsmöglichkeiten stehen Familien zur Verfügung? Genau hier setzt das Demenznetzwerk Greiz an. Es bündelt Ansprechpartner, Angebote und Hilfen in der Region und zeigt Wege auf, wie Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen Unterstützung erhalten können.
Eingeladen sind Betroffene, Angehörige, Nachbarn, Freunde sowie alle Interessierten, die sich informieren, austauschen oder frühzeitig orientieren möchten. Weitere Informationen zu organisatorischen Fragen erhalten Interessierte telefonisch unter 03661 462117.
Neue Perspektiven bei Gelenkschmerzen




